Consulting - Datenmodellierung |
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Datenmodelle sog. Entity-Relationship-Modelle bilden die Grundlage einer anwendungsübergreifenden, funktionsunabhängigen Datenbasis.
Ein Datenmodell stellt eine Kommunikationsgrundlage für die zeitgemäße Projektarbeit dar; es dient einerseits der Darstellung von fachlichen Vorgaben für Datenbanken - andererseits bildet es in Form eines Unternehmensdatenmodelles ein generelles Ordnungsraster für die Datenbestände des Unternehmens und schafft so gesehen wiederum für das einzelne Projekt eine Voraussetzung für verbesserte Ergebnisqualität und Wirtschaftlichkeit.
Die Datenmodellierung arbeitet mit zwei wesentlichen Konstruktionselementen, den Entitäten und den Relationen. Entitäten stellen "Objekte" der abzubildenden Welt dar - Relationen deren Beziehungen untereinander. Im Rahmen der Modellierung werden gleichartige Objekte zu Entitätstypen abstrahiert. Die Eigenschaften der Objekte werden als Attribute modelliert. Beim Übergang vom Datenmodell zu den Datenbanken werden aus den Entitätstypen Datenbanktabellen definiert - ihre Attribute gehen in die Definition der Tabellenspalten der Datenbanken ein. Die Entitäten selbst werden letztlich in Form von Datensätzen gespeichert. Die Beziehungen der Objekte untereinander werden bei den Datenbanken als Fremdschlüssel oder in eigenständigen Beziehungstabellen realisiert.
In engem Zusammenhang mit der Datenmodellierung stehen relationale Datenbanksysteme. Deren Geschichte lässt sich mittlerweile 30 Jahre zurückverfolgen. Eine Vielzahl unterschiedlichster Datenbankmanagementsysteme (DBMS), wie hierarchische, relationale, Netzwerk- und objektorientierte sind auf dem Markt. Heute spürt man allerdings eine starke Tendenz in Richtung zu relationalen DBMS, so dass Neuentwicklungen von IV-Systemen, insbes. der Massenverarbeitung, fast ausschließlich mit relationalen Datenbanken aufgebaut werden.
| Training: | Datenmodellierung |
| Relationale Datenbanken / SQL |